| Mineralwolle wird aus der Glas-, Gesteins-
oder Schlackenschmelze gewonnen, in dem das Grundmaterial erhitzt, verflüssigt und durch
unterschiedliche Verfahren zu feinen Fasern weiterverarbeitet wird. Mineralfaserprodukte eignen sich zur Wärme-, Luft- und
Trittschalldämmung. Sie sind elastisch, widerstandsfähig gegen Feuchtigkeit sowie
Ungeziefer und haben einen sehr niedrigen Diffusionswiderstand. In vielen Fällen ist
deshalb bei der Innendämmung eine Dampfsperre erforderlich.
Mineralfaser-Dämmstoffe sind Steinwolle, Glaswolle,
Basaltwolle und Schlackenwolle. Sie sind nicht nur zur Dämmung durch Heimwerker leicht
verarbeitbar, sondern lassen sich auch in vielen Bereichen bei Modernisierungsmaßnahmen
einsetzen.
Da jedoch bei der Verarbeitung von Mineralfasern
Feinstäube entstehen, die der Gesundheit schaden können, sollte unbedingt eine
Atemschutzmaske sowie eine lange Hose und ein langes Hemd getragen werden. Baubiologisch
orientierte Planer raten von einer Verwendung von Mineralwolle im Innenbereich ab. Die
alternativ angebotenen Materialien haben zwar eine schlechtere Wärmeleitfähigkeit,
beeinträchtigen dafür auf keinen Fall die Gesundheit. |