| Er findet die weitverbreitetste Verwendung,
erfordert aber auch entsprechende Voraussetzungen auf der Baustelle. Die werkseitig
hergestellte Trockenmörtelmischung wird als fertiges Gemisch direkt auf der
Baustelle angeliefert und durch Zumischung von Wasser in eine verarbeitbare Konsistenz
aufbereitet. Pumpen und Schlauchleitungen ermöglichen den direkten Putzauftrag an Wand
oder Decke. Das Abziehen erfolgt an Putzlehren aus Maschinenmörtel oder an Metall- oder
Holzleisten. Aufgrund des gleichmäßigen Auftragens
weist der meist einlagige Putze an der Wand eine Stärke von 10 - 15 mm und an der Decke 5
- 10 mm auf, ohne dass sich Schwindrisse zeigen. Dabei erhöhen Dispersionsstoffe die
Elastizität. Voraussetzung für eine glatte Oberfläche ist natürlich ein entsprechend
ebener, tragfähig und fester Untergrund, der ausreichend formstabil, rau, trocken,
staubfrei und frei von Verunreinigungen ist.
Maschinenputze eignen sich zum Verputzen von Beton,
stabilem Mauerwerk und Mantelbetonkonstruktionen an Wänden und Decken im Innenbereich,
einschließlich Küchen und Bäder. Darüber hinaus sind diese Putze für die Verfliesung
im Dünnbettverfahren geeignet
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