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| Materialauswahl |
| Fugenmörtel |
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Eine geflieste Fläche ist erst mit dem
Verfugen wasserdicht und optisch perfekt. Neben den Standardfarben Weiß und Grau gibt es
die Fugenmassen in den verschiedensten aktuellen Sanitärfarben. |
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Vor der Farbentscheidung ist zu überlegen, ob
die Wand einfarbig und dezent oder mit einem kontrastreichen Gitternetz dominieren soll.
Beides kann sehr wirkungsvoll sein, besonders wenn in dem Raum ein oder zwei Farben
vorhanden sind, die sich gut auf die Fugen abstimmen lassen.
Da die Fugenfarbe als Gestaltungsmittel sehr kräftig und bestimmend sein kann, ist
unbedingt auf eine harmonische Wirkung zu achten. |
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| Um einen ebenmäßigen Verlauf der
Fugenfarbe zu erreichen, ist beim Arbeiten mit farbigem Fugenmörtel eine gleichmäßige
Austrocknung notwendig. Unglasierte Fliesen und glasierte rauhe Fliesen farbig auszufugen
ist weniger empfehlenswert. Die Farbpartikel des Mörtels lassen sich sehr schlecht von
den rauhen Oberflächen entfernen und müssen mit speziellen Zementschleierentferner
gelöst werden. |
| Es empfiehlt sich Kleber und Fugenmörtel aus
dem System eines Herstellers zu wählen, um sicher zu stellen, dass die Produkte optimal
aufeinander abgestimmt sind. |
| Breitere Fugen ab 4 mm benötigen, um
Spannungen im Belag aufnehmen zu können, einen Fugenmörtel mit Kunststoffanteilen. Das
gleiche gilt auch für Fugen in Feuchträumen und im Außenbereich. Generell müssen Fliesenfugen, unter anderem bei
Wandanschlüssen oder über Dehnungsfugen des Estrichs, mit einem dauerelastischen
Material versehen werden.
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Fliesen |
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