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Bänder und Scharniere für Möbel

 Hettich Beschläge, Postfach 1743, D-32591 VlothoHETTICH  Schranktüren werden mit Bändern oder Scharnieren an einem senkrechten Rahmen- oder Korpusteil angeschlagen und lassen ihre Drehbewegungen zu.
 

Einige Arten müssen in die Tür und in den Korpus eingelassen werden, andere dagegen können direkt aufgeschraubt werden. Aus dem reichhaltigen Angebot der verschiedenen Beschläge, werden nur einige der gängigsten vorgestellt.

Topfscharnier
ist nur auf der Innenseite der Türen sichtbar und in die Trägerplatte eingelassen. Die Tür kann abgenommen und in alle drei Richtungen justiert werden.

Topfscharnier

Einfaches Scharnier
das klassische leichtgängige Scharnier wird sowohl im Türblatt als auch im Rahmen versenkt montiert. Die Montage ist etwas schwierig, da das Vollholz den Außenmaßen der Bandlappen entsprechend ausgestemmt werden muss. Die Scharniere werden in verschiedenen Größen im Handel angeboten.
Federscharnier
werden mit unterschiedlichen Öffnungswinkeln angeboten.Türen, die zu beiden Seiten an einer Mittelwand eines Schrankes befestigt sind, stoßen nicht aneinander, wenn man 90° Scharniere verwendet. Denn Türen mit einem größeren Öffnungswinkel sind leichter zgänglich.

fitschbaender_1.jpg (6056 Byte) Fitschbänder
haben zwei versetzte Lappen, die in die Tür und den Türrahmen eingefitscht werden. Die Lappen können von hinten unsichtbar oder sichtbar von vorn geschraubt opder verstiftet werden. Die Bänder werden im Handel in verschiedenen Ausführungen und Materialien, sowie als Links- und Rechtsband angeboten.
Einbohrbänder
sind Korpusverbindungen mit denen die Teile eines Möbels stabil und schnell zusammengebaut und ebenso schnell wieder auseinandergenommen werden können. Sie dienen sowohl der unsichtbaren Verbindung der Seitenteile mit der Boden- bzw. Deckplatte als auch der sichtbaren Verbindung von Platten.
einbohrbaender.jpg (8768 Byte)
moebelband.jpg (9542 Byte) Zierbänder
die dekorativen Bänder eignen sich für leichte Türen. Ihre Montage auf Voll- oder Sperrholz und Spanplatten ist recht einfach. Die Tür kann zum Abnehmen vom Bolzen gezogen werden. Im Handel werden sie verschiedenen Ausführungen und Materialien angeboten.
Aufschraubscharnier
wird für leichte Türblätter verwendet. Das Scharnier wird nur aufgeschraubt und muss weder in das Türblatt noch in den Türrahmen eingelassen werden. Die Schwenkarme lassen einen Öffnungswinkel bis 180° zu, und mittels eines Federzugs wird die Tür wieder geschlossen.
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aufsatzscharnier.jpg (9933 Byte) Aufsatzscharnier
erfordert kein Ausstemmen, ist aber weniger stabil als ein eingelassenes Band. Die Lappen der schlanken Scharniere passen genau ineinander, so dass die Tür gut schließt. Nach der Montage ist ein Verstellen nicht mehr möglich. Ihr Öffnungswinkel beträgt 180°.
Einlassklappen-Scharniere
wird beispielsweise für Sekretäre, Hausbars oder Klapptische verwendet. Dank des doppelten Scharnierbolzen lässt sich jede Platte bis zum Anschlag aufklappen, wobei das Scharnier sichtbar bleibt.
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Klavierband
auch Stangenscharnier genannt, hat einen Öffnungswinkel von 180°. Im Handel wird es in verschiednene Längen, Breiten und Materialien angeboten. Das Scharnier ist leicht auszurichten, da es beispielsweise über die gesamte Länge einer Tür verläuft.
Zylinder-Scharnier
ist sehr unauffällig, da die beiden Hälften in Bohrungen an der Kante der Tür und des Rahmens eingelassen sind. Selbst bei geöffneten Türen sind kaum wahrzunehmen. Sie eignen sich aber nur für leichte Türen..
Zylinderscharnier

 

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