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Handwerk      
Tapetenbahnen zuschneiden

               

Erfurt & Sohn KG, Hugo-Erfurt-Str.1, D-42399 Wuppertal
Erfurt & Sohn KG
Die Länge der Tapeten wird ermittelt, indem die größte Stelle der Raumhöhe gemessen und dann noch etwa 5 bis 10 cm für den Verschnitt zugegeben wird.


Zum genauen Messen wird die Tapete mit der Rückseite nach oben auf dem Tapeziertisch ausgerollt. An der Trennlinie knickt man die Bahn um und schneidet sie mit einem Tapetenmesser oder Tapezierschere ab. Die erste Bahn verwendet man als Muster für die anderen.

Die zugeschnittenen Bahnen werden dann übereinander mit der Rückseite nach oben auf den Tisch gelegt. Dabei sollten die Oberkanten links liegen und die Bahnen mit der Hinterkante des Tisches abschließen. Anschließend zieht man die oberste Bahn bis an die Vorderkante.

Bei ansatzfreien Tapeten kann fortlaufend geschnitten werden. Bei Rapport im geraden Ansatz sind alle Bahnen gleich. Bei versetztem Rapport muss jede zweite Bahn um die Hälfte der Rapporthöhe versetzt zugeschnitten werden.

Rauhfasertapeten werden am besten umgeknickt und mit einem scharfen Messer geschnitten. Dadurch ergibt sich eine faserige Kante, die Überlappungen und Ecken weniger sichtbar macht. Dasselbe Verfahren ist auch bei anderen Tapeten möglich, doch fasert hier eventuell die Kante aus. Besser ist es mit der Schere zu schneiden oder einem Klingenmesser, das entlang des Stahlbandes geführt wird.

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