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| Handwerk |
| Verarbeitung von Verlegeplatten |
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Mit Verlegeplatten -Spanplatten- lässt sich
eine total unebene oder beschädigte Bodenfläche zu einem belastbaren Untergrund
herstellen, der für Teppiche, Kunststoffbeläge und Klebeparkett, in Ausnahmefällen auch
für Fliesenbeläge geeignet ist. Sollte ein planebener Fußboden gewünscht werden, dann
empfiehlt es sich Spanplatten mit Nut und Feder Verbindungen zu wählen. |
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| Verlegeplatten werden im Handel
großformatig angeboten, wobei kleinere Formate nicht nur in der Handhabung sondern auch
besser zu verlegen sind. |

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Vor der Verlegung sollte immer zuerst ein
Verlegeplan erstellt werden, um unnötige Abfälle zu vermeiden und damit an viel
begangenen Stellen oder am Rand, der mit Möbeln schwer belastet wird, keine schmalen
Streifen eingesetzt werden müssen.
In geraden Räumen ist mit dem Verlegen an der längsten geraden Wand zu beginnen. Bei
Räumen mit einem verwinkelten Grundriss empfiehlt es sich vom Raummittelpunkt ausgehend
die Platten stoßversetzt zu verlegen. |
| Auch auf alten Dielenböden können mit wenig
Aufwand ebene Flächen erstellt werden. Die Platten sollten jedoch stoßversetzt quer zur
Verlegerichtung der alten Fußbodenbretter liegen. |
Mit Schraubnägeln werden die
Platten einfach auf dem Untergrund fixiert. Um den Trittschall zu dämmen empfiehlt es
sich, die Platten mit Baufilz zu unterlegen. |

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| Zu bedenken ist, dass der Untergrund durch das
Aufschrauben stark beschädigt wird. Eine andere Variante wäre eine Verlegung durch
Verleimen von Nut und Feder. Der Unterboden bleibt hierbei zwar unbeschädigt, jedoch die
Spanplatten lassen sich nur völlig zerstört entfernen. |

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Bei geraden Außenkanten wird die
Verlegeplatte auf die bereits befestigte gelegt, an die Sockelleiste gedrückt und an der
Kantenüberlappung markiert. Die beiden Markierungen werden verbunden und die Platte an
der Linie durchgesägt.
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| Die Stoßfugen sollten nach dem Verlegen
verschliffen werden, da sich auch kleine Unebenheiten sowohl bei Teppichböden als auch
bei Kunststoffbelägen durchdrücken können. |
| Bei Türrahmenprofilen und ähnlichen
Wandunebenheiten empfiehlt sich die Verwendung einer Kammschmiege. Mit ihr lassen sich die
Konturen auf die Platte übertragen und passgenau aussägen |

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