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| Fertigparkett und Laminatböden |
| Verlegetechnik |
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Bauwerk |
Fertigparkett und Laminate werden schwimmend
verlegt. Der Fugenverlauf sollte immer in Richtung zur stärksten Tageslichtquelle wie
Fenster oder Terrassentür verlegt werden. Denn quer zur Lichtquelle verlaufende Fugen
wirken in der Regel sehr störend. |
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| Vor Verlegebeginn sollte geprüft werden, ob
der letzte Dielenstreifen nicht zu schmal wird. Denn es kann ausgewogener erscheinen, wenn
beim Verlegen schon in der ersten Reihe mit halbierten Dielen begonnen werden soll. Um
eine exakte Basis für die Verlegung der gesamten Fläche zu erreichen, muss die erste
Reihe sehr genau eingepasst werden. |
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Die erste Diele wird mit der Nut so zur Wand
verlegt, dass zwischen Diele und Wand eine Dehnungsfuge von 10 bis 15 mm bleibt. |
| Dazu sind zur Sicherung der Dehnfuge Holzkeile
einzufügen. Die weiteren Dielen ohne Leimzugabe entsprechend der Raumlänge ansetzen. |
| Das letzte Element der Reihe umdrehen, so dass
Feder an Feder liegt. An der Wand anlegen und Dielenabschnitt an der Kante des vorletzten
Elements mit einem Anschlagwinkel markieren, ablängen und einpassen. Die Dehnfuge
entsteht durch das Einfügen der Stirnfeder in die Nut. |
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| Sehr wichtig ist nun, dass die erste Reihe
exakt dem Verlauf der Wand folgt, denn hier entstandene Fehler werden in der Fläche immer
größer. |
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Sollte der Verlauf der Wand zu starke
Unebenheiten aufweisen, dann sind mit einem selbst gefertigten Streichmaß die Dielen zu
markieren und per Stichsäge anzupassen. |
| Die passgenau erste Reihe wieder
aufnehmen, verleimen und neu verlegen. Die Holzkeile wieder einfügen und die einzelnen
Elemente mit Hammer und Schlagklotz fugendicht festklopfen. |
| Das Einpassen des letzten Dielenelements
erfolgt mit Hilfe des Zugeisens. Anschließend Holzkeile für die Dehnungsfuge einfügen. |

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| Um keine hässlichen,
durchgehenden Querfugen zu erhalten, werden die Elemente stoßversetzt angeordnet. Die
Hirnstöße sollten mindestens 5 cm versetzt zu denen der vorgehenden Reihe sein. |
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Das Reststück der ersten Reihe ist das erste
Element der zweiten Reihe und wird mit der gesägten Kante zur Wand hin angeordnet.
Wichtig: Bei der Flucht ist auf die gesamte erste Reihe zu achten und alles gut zu
verkeilen. |
Dabei Leim in die Hirn- und
Längsnut geben und mit Hammer und Schlagklotz sanft fugendicht zusammenklopfen. Der
Schlagklotz sollte mit einer Nut versehen sein -am besten ein Verschnittstück-, sodass
die Feder der Elemente bei der Montage nicht beschädigt werden kann. Mit allen anderen
Dielen entsprechend weiter verfahren.
Der dabei gelegentlich entstehende Leimaustritt ist sofort mit einem feuchten Tuch zu
entfernen. |
| Die Breite der letzten Reihe wird mittels
eines Restelements festgelegt, das über das unverleimte vorletzte Dielenelement gelegt
wird. Dabei soll es an die Randkeile vor der Wand anstoßen. Das untere Element wird nun
markiert, herausgenommen und passgenau entlang der Markierung zugesägt. |

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| Die ungesägten Elemente
verleimen und wieder einfügen. Danach die zugesägten Stücke der letzten Dielenreihe
verleimen und einpassen. Dabei die letzte Reihe mit dem Zug- oder Hebeleisen auf die Feder
der vorletzten Reihe drücken und mit Keilen fixieren. Nochmals die Stöße überprüfen
und den Leim austrocknen lassen. |
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Zur Verlegung an Heizungsrohren muss die
Position des Rohrs auf dem Parkettelement markiert und anschließend durchgebohrt werden. |
Nach dem Bohren wird das
Holzstück aus dem Element herausgesägt und später von der Wand her eingepasst.
Hölzerne Türrahmen werden abgesägt. Damit die Diele auch exakt passt, dient ein
Dielenrest als Sägeführung. Die Diele kann auch mit Hilfe einer Kammschmiege oder einem
Konturen-Taster passend auf den Türrahmen zugeschnitten werden. |
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