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Handwerk
Holzverkleidungen
-Vorbereitung- 

             
HDM GmbH, Am Schürmannshütt 23, D-47441 Moers
HDM GmbH
Holzverkleidungen aus Profilholz oder Paneelen erfordern immer eine Unterkonstruktion auf der sie geschraubt, genagelt oder getackert werden. Sie verlaufen stets im rechten Winkel zur Unterkonstruktion.
Da die Wand vollkommen hinter der Verkleidung verschwindet ist darauf zu achten, dass sie gut vorbereitet und vollkommen trocken ist. Poröse Wände sind auf schadhafte Mörtelfugen zu untersuchen und notfalls auszufugen. Da die Unterkonstruktion einen Abstand zur Wand oder Decke bringt lässt der Hohlraum eine Füllung mit Dämmmaterial zu, das nach dem Befestigen der Latten eingelegt wird.

Innenwandverkleidungen erfordern in der Regel keine Hinterlüftung. Um dennoch einem Verziehen des Holzes vorzubeugen sind kleine Aussparungen, von nur wenigen Zentimetern in den Leisten ausreichend, um eine Zirkulation zu ermöglichen.

Bei senkrechtem Verlauf der Profilbretter werden die Leisten horizontal in Abständen von 50 - 75 cm befestigt. Voraussetzung für ein exaktes und maßhaltiges Arbeiten ist, dass der Untergrund auf dem die Lattung aufgebracht werden soll eben ist.
Daher sind die Leisten mit der Wasserwaage nach der genauen Flucht auszurichten und eventuell vorhandene Unebenheiten mit Kunststoffkeilen hinter den Latten zu egalisieren. Sollte ohnehin eine neue Fußleiste angebracht werden, dann kann die bisherige als Befestigungsleiste unter der Holzverkleidung bleiben.
Bei waagerechtem Verlauf einer Vertäfelung werden die Leisten senkrecht etwa im gleichen Abstand angebracht.
Breite Bretter oder Streifen aus Spanplatten sind dann empfehlenswert, wenn Profilbretter oder Paneele im Fischgrätmuster angebracht werden sollen und auf Gehrung zusammentreffen.
Wände in Feuchträumen wie Bad oder Keller erfordern zusätzlich eine Konterlattung im Abstand von etwa 100 cm, so dass die Luft hinter der Verkleidung ungehindert zirkulieren kann.
Je nach Beschaffenheit der Trägerwand werden die Leisten bei Kalksandstein, Beton oder ähnlich festen Baustoffen mit Standarddübel und Spaxschrauben oder Nagel- bzw. Rahmendübeln befestigt. Für Porenbeton, Gipskartonwände und Hohldecken empfehlen sich Spezialdübel. Wände die nicht gebohrt werden dürfen wie beispielsweise Schornsteine, erfordern eine Befestigung mit Montagekleber.

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