| Bei Profilhölzern sind an den Längsseiten
jeweils eine Nut und eine Feder eingearbeitet oder haben eine Überfälzung, so dass die
einzelnen Bretter sich problemlos aneinanderfügen lassen oder in einer Art Stulpschalung
sich gegenseitig überlappen. Im Handel werden die Hölzer in den Qualitätsklassen A und
B angeboten. Für naturbelassene sichtbare Oberflächen bietet sich die A-Sortierung an
und für Hölzer, die deckend lackiert werden sollen kommt eine B-Sortierung in Betracht. Im Gegensatz zu Profilhölzern handelt es sich bei Paneelen um ein
Trägermaterial, das mit unterschiedlichen Materialien ummantelt sein kann. Da der Aufbau
dem Fertigparkett sehr ähnlich ist, lässt er nicht nur eine Beschichtung mit
Echtholzfurnier zu, sondern auch eine Vielfalt an unterschiedlichen Dekore.
Bei Paneelen gibt es bezüglich des Trägermaterials
qualitativ große Unterschiede. Es kann aus hochwertigen MDF oder Feinspanplatten bis zu
minderwertigen Hartfaserplatten bestehen. Hier empfiehlt es sich in gut sortierten
Baumärkten eingehend zu informieren.
Paneele werden ebenfalls im Steckverfahren miteinander
verbunden, so dass eine Endlosverlegung relativ einfach möglich ist. Sie können sowohl
mit Nut- und Federprofilen an den Längsseiten oder nur mit zwei Nuten ausgestattet sein.
Bei letzterem werden die Federn nur lose eingelegt. Durch die farbliche Kombinationen oder
Kontraste mit Federn, Winkeln, Abschluss- bzw. Sockelleisten ergeben sich attraktive
Gestaltungsmöglichkeiten.
Beim Tafel- oder Kassettenmaterial sind die Paneele kürzer
und breiter. Sie werden primär zur Verkleidung von Decken verwendet und im Handel in
vielen Dekoren zu erwerben. |