| Da sich unterschiedliche Farbnuancen nur
vergleichend beurteilen lassen, sind mit kleinen Mengen die verschiedenen Proben
zusammenzustellen. Um immer die gleiche Mischung auch in größeren Mengen herstellen zu
können ist mit Messhilfen wie Becher, Tasse oder Löffel zu arbeiten und das
Mischungsverhältnis dabei genau zu notieren. Die Farbbeurteilung kann erst vorgenommen
werden, wenn der Probeanstrich durchgetrocknet ist. Als
Entscheidungshilfe bieten die Farbenhersteller Farbtonmischkarten an, aus denen sich der
gewünschte Farbton auswählen lässt. Die Testmischung und die erforderlichen
Mischungsverhältnisse sind auf der Karte angegeben
Das Verhältnis der kleinen Probe ist auf den
erforderlichen Bedarf umzurechnen, wobei die Ergiebigkeit der verwendeten Farbe immer auf
der Rückseite der Gebinde abgedruckt ist.
Damit sich das Konzentrat optimal beim Mischen verteilt,
empfiehlt sich ein Rühraufsatz für die Bohrmaschine zu verwenden.
Darüber hinaus ist es ratsam etwas Farbe in einem
luftdicht verschließbaren Glas aufzuheben. Denn leichte Gebrauchsspuren an Raufaser- oder
Strukturfaser-Tapeten lassen sich auch nach langer Zeit im Farbton des Erstanstrichs
überstreichen. |