| Dabei müssen sowohl Bohrer als auch
Kreisschneider eine Hartmetallspitze haben, um die harte Oberfläche der Fliesen zu
durchdringen. Die Arbeiten sollen mit Hilfe eines Bohrständer ausgeführt werden, in dem
die Bohrmaschine fest verankert ist. Die Lage des
Bohrlochs ist auf der Wand zu ermitteln und anschließend auf die Fliese zu übertragen.
Anschließend die Position mit einem Stahlnagel oder Körner vorsichtig auf der Glasur der
Fliese markieren und mit dem in den Ständer gespannten Bohrmaschine sorgfältig
durchbohren. Danach Kabel oder Leitung durch die Bohrung ziehen und die Fliese ankleben.
Beim Einsetzen einzelner Fliesen wird der Kleber nicht auf der Wand sondern auf der
Fliesenrückseite aufgetragen.
Größere Bohrungen für Anschlüsse sind mit einem
Kreisschneider mit Hartmetallspitze vorzunehmen. Die Kreisschneider haben einen stufenlos
einstellbaren Durchmesser von 25 bis 96 mm. Aber auch spezialbeschichtete Lochsägen sind
für diese Arbeiten geeignet. Im Handel werden sie mit Aufnahmeteller und Zentrierbohrer
angeboten. |