 








  |
| Grundkurs
|
| Schrauben |
|
|
|

OBI |
Elemente die zusammengeschraubt wurden sind wesentlich
besser miteinander verbunden als genagelte und haben außerdem den Vorteil, dass sie sich
jederzeit wieder lösen lassen.
|
|
Der Erfolg einer Arbeit ist oftmals davon
abhängig, ob die richtige Schraube verwendet wurde. Es scheint zunächst schwierig zu
sein sich in den Riesenangebot von Schrauben zurechtzufinden, aber mit ein paar
Grundkenntnissen lässt sich schnell ein Überblick erreichen.
Wichtigste Unterscheidungsmerkmale sind der Kopf und das Gewinde. Jede Schraube ist durch
zwei Zahlen gekennzeichnet, z.B. 4x30 mm. Die erste Zahl gibt in Millimeter an, wie stark
der Schraubenschaft unter dem Kopf ist. Die zweite Zahl gibt ebenfalls in Millimeter an,
wie lang der Teil der Schraube ist, die reine Nutzlänge also, die sich in dem
Werkstück befindet. Bei der Senkkopfschraube ist es die gesamte Schraubenlänge, also
Schaft und Schraube, dagegen ist mit dem Längenmaß bei einer Rundkopfschraube nur der
Schaft gemeint ist, da der Rundkopf auf der Oberfläche des Werkstücks bleibt.
|
|
In Spanplatten haben Holzschrauben nicht immer
einen guten Halt, statt dessen verwendet man Spaxschrauben, diese haben ein schärferes
Gewinde als die herkömmlichen Holzschrauben, einen dünneren Schraubenkern, eine scharfe
Greifspitze und eine Gleitbeschichtung. Sie können ohne Vorbohren in die Spanplatte
eingedreht werden ohne das Material zu zerstören.
|
Gewindeschrauben sind metrische Schrauben die
ein Gegengewinde, also eine Mutter, brauchen. Bei diesen Schrauben verjüngt sich
der Schaft nicht, er ist an jeder Stelle gleich stark und das Schaftende ist flach. Die
Schraube wird entweder durch ein Gewindeloch oder durch Teile, die sie verbinden soll,
durchgesteckt und nach Einlegen einer Unterlegscheibe mit der Mutter verschraubt.
|
|
|
| |
|
|
|
|