In welche Richtung gearbeitet wird ist von der Stellung der Zähne abhängig. Zeigen sie
nach vorn, dann wird das Blatt auf Stoß, das heißt vom Körper weg bewegt. Dabei wird
die Säge mit leichtem Druck vorwärts gestoßen und ohne Druck zurückgeholt.
Entsprechend umgekehrt ist das Sägen auf Zug, hier wird beim Zurückziehen die Säge ohne
Druck im Sägespalt geführt. Die Säge ist am Griff
gut festzuhalten, wobei die Sägebewegungen gleichmäßig und ausholend sein sollen.
Bei einer auf Stoß arbeitenden Säge ist beim ersten
Ansatz das Sägeblatt ein paarmal zum Körper hinzuziehen. Die Säge sollte dann in langen
rhythmischen Zügen geführt werden, wobei die volle Blattlänge auszunutzen ist. Je
weniger Druck dabei ausgeübt wird, desto weniger weicht der Schnitt von der Sägelinie
ab, nur bei der Vorwärtsbewegung sollte etwas Druck ausgeübt werden. Ein Sägewinkel von
25 Grad garantiert einen sauberen Schnitt, ein zu steiler Winkel lässt den Werkstoff
leicht ausreißen.
Die letzten letzten Sägestöße sind vorsichtig
auszuführen. Das abzusägende Stück ist zu unterstützen, damit die Enden nicht unter
dem eigenen Gewicht abbrechen.
Beim Sägen ist ständig zu kontrollieren, dass die Schnittlinie nicht verlassen wird.
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