 








  |
| Grundkurs |
| Die Technik des
Schraubens |
|
|
|
 |
Die richtige Schraubenlänge zu wählen ist
wichtig, da sie natürlich nicht so lang sein darf, daß sie an der Rückseite durch das
Holz drückt. Eine zu dicke Schraube kann das Holz zum Splittern bringen. Eine Regel
heißt, die Schraubenstärke sollte 1/10 der Holzstärke nicht überschreiten. Die
Schrauben sind in genügendem Abstand von der Holzkante eindrehen.
Das Schraubloch wird passend vorgebohrt, das Gewinde schneiden sich die Holzschrauben dann
selbst. |
|
|
| |
Die richtige Klinge des Schraubendrehers ist
wichtig, damit sich die Schrauben ohne auszureißen ein- und ausschrauben lassen. Beim
Schrauben ist der Schraubenzieher senkrecht zu halten. Die Klinge muss genau in den
Schraubenkopf passen. Ein birnenförmiger Griff aus Holz oder Kunststoff liegt besser in
der Hand und verursacht nicht so schnell Blasen.
Mit einem Drillschraubenzieher geht die Arbeit schneller, aber die Klinge muss mit einer
Hand am Spannfutter geführt werden, weil sie sonst leicht vom Schraubenkopf rutscht.
Am besten, schnellsten und einfachsten lässt es sich mit den im Handel angebotenen
'Akku-Schrauber' arbeiten, allerdings können sie nicht jeden Schraubenzieher ersetzen. |
|
Tipp
Im Holz festsitzende Schrauben, die unbedingt gelöst werden müssen, verlangen Geduld.
Wenn sie eingerostet sind, helfen oft einige Tropfen Rostlöser und ein anschließender
Schlag mit dem Hammer auf den Schraubenkopf, um die Schraube gefügiger zu machen.
Wenn der gesamte Kopf wegbricht, kann man die Schraube nur noch mit einem Spiralbohrer
ausbohren. |
| |
|
|
|
|