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| Grundkurs |
| Bohren |
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Beim Bohren in Holz handelt es sich um eine
spanabhebende Technik. Mit dem sich drehenden und zugleich schneidenden Bohrer werden
Löcher für Schrauben, Nägel, Dübel und Beschläge, Langlöcher für Zapfen sowie Äste
aus Bretter gebohrt. |
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Große Bohrlöcher sollten immer mit Bohrern
mit kleinerem Durchmesser vorgebohrt werden. Beim Bohren von tiefen Löchern ist der
Bohrer ab und zu aus dem Bohrloch zu ziehen, um das Bohrmehl zu entfernen.
Handgeräte und Bohrmaschinen erfordern gleichmäßigen Druck und ruhige Führung, sonst
fransen die Löcher aus.
Beginnt das Bohrmehl zu qualmen, dann ist der Bohrer zu heiß geworden. Hierbei ist mit
geringerem Druck und häufigeren Unterbrechungen weiterzubohren. |
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Die Stelle an der gebohrt werden soll, muss
zuvor genau markiert werden. Vor allem bei Bohrungen in sehr glattem Material besteht die
Gefahr des Wegrutschens. Hier sollte der Bohrpunkt "angekörnt" werden, indem
mit einem Hammer und einem Nagel ganz vorsichtig ein kleines Loch in die Oberfläche
geschlagen wird.
Grundsätzlich ist vor dem Bohrvorgang zu prüfen, ob an den betreffenden Stellen Elektro,
Wasser- oder Gasleitungen liegen. Alle diese Leitungen haben im Normalfall einen
senkrechten und waagerechten Verlauf. |
| Bei den Bohrern auf Qualität zu achten ist
lohnenswert und zahlt sich aus. Sie bleiben länger scharf, glühen nicht so schnell durch
und brechen nicht so leicht ab. |
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