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Dekorationsarbeiten
Verlegungsarten

durabac
durabac

Teppichböden lassen sich vollflächig verkleben oder nur teilweise mit Klebeband fixieren, verkletten und können aber auch ganz ohne Klebung aufgelegt werden. Eine weitere Möglichkeit ist den Teppichboden vollflächig zu verspannen.
               
 

Zur  Verlegung muss der Unterboden eben, trocken, staubfrei und flächenbeständig sein. Unterlagen aus Filzpappe, Kork, Schaumstoff oder textiler Unterbelag erhöhen sowohl den Schall- als auch den Wärmeschutz, die Elastizität und die Rutschsicherheit.

Unter Berücksichtigung des Verschnitts ist ein Mengenzuschlag mit einzurechnen. Insbesondere bei gemusterter Ware ist auf den Rapport (Wiederkehr/Abstand einer Musterung wird in der Regel angegeben) zu achten.

Gewebte Ware ist immer nur in gleicher Bahnenbreite zu verlegen, da Farbunterschiede unterschiedlicher Rollenbreiten unvermeidbar sind. Ausserdem ist zu beachten, dass der Flor in gleicher Richtung verläuft.

 

Loses Verlegen

Bei dieser Verlegungsart sollten Untergrund und Rückenbeschichtung rutschfest, die Räume nicht zu groß und die Beanspruchung nicht zu hoch sein. In der Regel wird der Untergrund bei einer losen Verlegung nicht beschädigt. Allerdings können manche Beläge eine Verbindung mit versiegeltem Parkett eingehen, daher empfiehlt es sich bei dieser Kombination eine Trennschicht unterzulegen. Denkbar wäre eine Verlegung auf einem nicht klebenden rutschfesten Haftgitter.
Bei der losen Verlegung kann der Belag sowohl komplett aus einem Stück, als auch aus mehreren Bahnen bestehen. Dabei werden die einzelnen Teppichbahnen zu einem Stück zusammengenäht oder mit einem Spezialkleber zusammengeklebt. Beim lose Verlegen wird der Teppichbelag an keiner Stelle mit dem Unterboden verbunden. Nur in Durchgangsbereichen muss er fixiert werden. Unterteppiche mit rutschfester Unterseitenbeschichtung erhöhen nicht nur die Lebensdauer, sondern sie verhindern auch ein Wegrutschen und Verschieben des Teppichs. Um Buckelbildungen zu Vermeiden ist der Teppichboden nach dem Ausliegen nachzuschneiden.

Verlegung mit Klebeband

Der Teppichbelag wird bei dieser Methode nur an den Rändern und Nahtstellen mit einem doppelseitig klebendem Band fixiert. Dazu muss der Untergrund absolut staubfrei, trocken, fettfrei und nicht krümelig sein.
Der Teppich wird zuerst ausgelegt, danach an den Rändern angepasst und zugeschnitten. Anschließend werden die Kanten zurückgeschlagen, das Klebeband ausgerollt und mit einem Tuch oder Teppichrest auf dem Unterboden fest angedrückt. Nun wird die Papierschutzschicht abgezogen, die Teppichkanten draufgelegt und gut angerieben. Um Stolperfallen zu vermeiden sollten an Türen und Durchgängen zwei Streifen Klebeband unter dem Belag aufgebracht werden.
Klebebänder ermöglichen nicht nur ein leichteres Aufnehmen bei einem Umzug, sondern der Unterboden wird auch nicht beschädigt. Diese Form der Verlegung sollte man vor allem in Mietwohnungen bevorzugen.
Allerdings ist nicht nicht jeder im Handel angebotene Belag zu dieser Verlegeart geeignet. Dazu sind die Herstellerangaben zu beachten.

Verlegung auf Klettbändern

Diese Verlegemethoden ist nur für Beläge mit einem speziellen Vliesrücken geeignet. Das Klettband wird auf direkt den Boden aufgebracht und der Teppichbelag nur noch darauf ausgelegt. Die Haken des Klettbandes krallen sich den Vlies und fixieren somit den Belag.
Diese Form der Verlegung empfiehlt sich vor allem für Mietwohnungen. Denn der Teppichboden lässt sich für spätere Renovierungsmaßnahmen problemlos entfernen. Allerdings können bei der Nutzung Buckelbildungen entstehen, da sich die Ware nur schwer glätten lässt. Es empfiehlt sich vor dem Kauf ausführlich im Fachhandel Informationen einzuholen und beim Verlegen unbedingt die Herstellerangaben zu beachten.

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Vorwerk

Verlegung auf Haftgitter

Der Teppich wird auf ein beidseitig mit Haftkleber versehenes Gitter fixiert. Jedoch ist dahingehend auf die Herstellerangaben zu achten, dass sich sowohl Teppichboden als auch Haftgitter problemlos, nicht nur vom Untergrund sondern auch voneinander, wieder ablösen können.

Ganzflächig verkleben

Eine ganzflächige Verklebung garantiert zwar die beste Verbindung mit dem Untergrund, ein Auswechseln des Belags ist dagegen nicht ganz unproblematisch. Die Wahl des Klebers ist abhängig von der Beschaffenheit des Untergrunds, der Rückenausstattung des Bodenbelags und der Beanspruchung. Im Handel werden Spezialkleber, unter anderem für Möbel- und Stuhlrollen oder Fußbodenheizung geeignet, angeboten. Bei der Wahl des Klebers ist ebenfalls zu beachten, dass der Unterboden, beispielsweise in einer Mietwohnung,  nicht beschädigt wird. Hier empfehlen sich lose verlegte Kork- oder Filzpappen auf die der Teppichboden verklebt wird, oder die im Handel angebotenen Wiederaufnahmekleber. Ein Teppichboden lässt sich so später problemloser abnehmen und auswechseln.

Verspannen von Teppichböden

Diese Verlegetechnik ist für alle Unterböden geeignet. Bei dieser Methode wird der Teppichboden nur an den Rändern fixiert. Dazu wird der Teppich auf die schräg stehenden Nägel einer Nagelleiste gehakt, die an den Rändern des Fußbodens mit Schrauben, Nägeln, Dübeln, Spezialklammern oder Spezialkleber befestigt sind.

Verlegen mit einem Spezialhaftkleber

durabac® ist ein Spezialhaftkleber, der werksseitig auf die Rückseite von Dura-Teppichböden, mit Textilrücken, aufgetragen wird und eine feste Verbindung mit dem Tepppichrücken eingeht.
Geschützt wird der Haftkleber durch eine Schutzfolie, die bei der Verlegung einfach abgezogen wird. Die Teppichböden lassen sich somit ohne zusätzliche Klebstoffe verlegen und leicht wieder aufnehmen bzw. entfernen.
 

 

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